Komfort und Sicherheit im Konflikt: Das Homeoffice

Ein Mann sitzt zuhause am Tisch mit seinem Laptop und schaut aus dem Fenster.

Die Arbeit im Homeoffice bietet zweifellos viele Annehmlichkeiten. Sie ermöglicht es, den Arbeitsplatz flexibel zu gestalten, den Zeitaufwand für den täglichen Weg zur Arbeit zu minimieren und sogar private Termine in die Mittagspause einzubauen. Doch ist das Arbeiten von zu Hause auch wirklich sicher?

Einfallstore aufdecken

Innerhalb der eigenen vier Wände lauern oftmals Sicherheitslücken, denen man sich gar nicht bewusst ist. Das größte Sicherheitsproblem im Homeoffice stellt das eigene Netzwerk dar. In den meisten Fällen ist das eigene Netzwerk nicht so gut geschützt wie das des Unternehmens. Während das Firmennetzwerk strengen Sicherheitsrichtlinien unterliegt, ist das Heimnetzwerk oft nur durch ein Passwort geschützt. Eine besonders kritische Sicherheitslücke kann dabei der WLAN-Router sein. Dieser kann von Hacker:innen angegriffen werden, indem das Passwort geknackt wird oder Schwachstellen in der Software ausgenutzt werden. Daher ist es entscheidend, ein sicheres Passwort für den WLAN-Router zu verwenden.

Hacker:innen können sich aber auch Zugriff zum Router über andere, mit dem WLAN verbundene, Endgeräte verschaffen. Das ist zum Beispiel möglich, wenn das eigene Kind sich unvorsichtig im Internet verhält und Schadsoftware herunterlädt. Wenn Hackerinnen Zugang zu dem WLAN-Router erhalten, können sie Schadsoftware auf alle mit dem WLAN verbundenen Geräte übertragen.

Sicherheitslücken schließen

Da das eigene Netzwerk oft nicht sehr sicher ist, sollte das firmeneigene VPN (Virtual Private Network) verwendet werden. Dieses bietet eine höhere Sicherheit durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass die Daten während des gesamten Datenverkehrs verschlüsselt sind und erst auf Empfängerseite wieder entschlüsselt werden. Hackerinnen haben somit keine Möglichkeit, die Daten während der Übertragung einzusehen.

Neben der Nutzung einer VPN-Verbindung gibt es weitere Maßnahmen, um das Arbeiten im Homeoffice sicherer zu gestalten. Zum Beispiel sollten private Endgeräte nicht für die Arbeit verwendet werden, da diese möglicherweise Sicherheitsrisiken bergen und eventuell nicht den strengen Datenschutzstandards des Unternehmens entsprechen. Wenn private Geräte unvermeidlich sind, sollten angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Eine Überprüfung durch die IT-Abteilung des Unternehmens sowie die Installation erforderlicher Programme können hierbei hilfreich sein. Neben privaten Endgeräten stellen auch private Datenträger, wie der eigene USB-Stick, ein Sicherheitsrisiko dar, da sich auf diesen Schadsoftware befinden kann. Private Datenträger sollten daher nicht an Endgeräte angeschlossen werden, die für die Arbeit verwendet werden.

Zusammenfassend ist das Arbeiten im Homeoffice in der Regel unsicherer als das Arbeiten im Unternehmen. Jedoch kann das Homeoffice sicherer gestaltet werden, indem die beschriebenen Maßnahmen umgesetzt werden und im Internet stets vorsichtig gehandelt wird.

Louise

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